Über dieses Buch

Deutschlands erster schwul-lesbischer Satirekrimi

Die Privatdetektivin Cora Frust ermittelt im Auftrag einer prominenten Kölnerin, die von einem mafiösen Kartell aus dem lesbischen Milieu erpresst wird. Während ihrer Nachforschungen erfährt sie von dem Mord an einer Bratwurstverkäuferin aus Thüringen. Als plötzlich auch noch die transsexuelle Besitzerin eines Epilierstudios vom Dom stürzt und eine Leiche bei Ausgrabungen unter dem historischen Stadtarchiv gefunden wird, deutet alles auf eine Verbindung zwischen der Reihe brutaler Morde und den geplanten Gay Games hin. Gemeinsam mit der Kommissarin Lea Riehl watet die mutige Detektivin durch den Sumpf von Intrigen, Lügen, Sex, Eifersucht und Profitgier. Dabei gerät sie selbst in Lebensgefahr.

Das Ergebnis

Ein spektakuläres Großereignis steht der Stadt Köln bevor. Die Gay Games finden im Sommer 2010 in der Rheinmetropole statt. 10.000 Teilnehmer und eine Million Lesben und Schwule aus der ganzen Welt werden als Besucher erwartet. Doch bereits einige Monate vor der Eröffnung wirft der Riesenevent dunkle Schatten voraus: Eine Reihe brutaler und scheinbar zusammenhangloser Morde erschüttert die Community. In Köln stürzen plötzlich nicht mehr nur historische Gebäude ein, sondern auch Transen vom Dom und eine lesbische Bratwurstverkäuferin aus Thüringen in ein Messer. Als ein Jogger zudem noch ein herausgerissenes Herz angekettet an der Hohenzollernbrücke findet und eine Leiche bei Ausgrabungen unter dem Stadtarchiv entdeckt wird, zieht der Oberbürgermeister ernsthaft die Absage des sportlichen Höhepunkts in Erwägung. Ein unterhaltsamer Satirekrimi, der mit fast einem halben Dutzend Toten, zwei Entführungen und einer Scheinehevermittlungsagentur nicht nur zahlreiche Rekorde bricht, sondern auch vielen Vorurteilen einfach das Genick.

Bei Sport Mord - Buchcover

Zu den Autorinnen

Der im Februar 2010 gegründete „Miss-Marple-Club“, bestehend aus Diana Knezevic, Helena Marion Scholz und Melanie Müller, hat mit diesem satirischen Szene-Krimi nahezu ein neues Genre erfunden. Ein weiterer Titel mit den Heldinnen Cora Frust und Lea Riehl ist in Vorbereitung.

Wichtiger Hinweis

Dieses Buch ist sehr informativ für alle, die immer schon mal wissen wollten, warum Frauen für Bratwürste töten und warum Transen vom Dom geschubst werden. Auf besonderen Wunsch von Frau Müller betone ich hiermit nochmals öffentlich: Nein, diese Geschichte handelt nicht von dir und ist frei erfunden.

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Das sagen die Leser

  • Mehr als gelungen

    "Das Buch ist mehr als nur gelungen. Es hat alle Seiten eines spannenden, witzigen und unglaublich tollen Buches! Ich hatte es schnell durch und konnte manchmal nicht mit dem Lachen aufhören. Die Lesung mit Hella hat es abgerundet!"
    AnjaRezension (Bei Sport Mord)
  • Schön authentisch!

    "So schön authentisches Lokalkolorit gab's für Kölner Lesben noch nie. Und so viele verzwickte Beziehungsirrtümer und koitale Interrupti unter gnadenlos schönen Frauen bestimmt auch nicht! Die durchaus brisante Thematik der allumfassenden Gier und Bestechlichkeit, die - auch jenseits der brutalen Welt des Satirekrimis - wohl kaum vor unserer Szene halt macht, könnte aktueller nicht sein."
    SusanneRezension (Bei Sport Mord)
  • Sex, Spaß und Spannung!

    "Davon kann ich nicht genug kriegen!"
    Hella von SinnenRezension (Bei Sport Mord)
  • Fesselndes Buch!

    "Die Protagonistinnen, von Frust bis Kapuze haben uns in ihren Bann gezogen! Sogar wir, ja eher für unsere Langsamkeit bekannten Schweizerinnen, waren total schnell fertig mit lesen! Ein fesselndes Buch von Anfang bis zum Schluss!"
    VroniRezension (Bei Sport Mord)
  • Virus Bei Sport Mord

    "Virus Bei Sport Mord: Akut infiziert von Freitag, 27. Aug. bis Sonntag, 29.Aug. 2010 mit Langzeitwirkung. Alle Termine adhoc gestrichen. Von der ersten Zeile bis zur letzten Seite vertieft und eingetaucht, in den 1. Fall der Cora Frust."
    GabiRezension (Bei Sport Mord)
  • Großer Fan!

    "Endlich! Bin ein großer Fan der ‘Mösenmafia’ und gespannt, was in diesem Krimi für absurde Dinge passieren. Liest sich gut bisher. LG aus Frankfurt!"
    ElkeRezension (Bei Sport Mord)
  • Danke!

    "Ich habe das Buch innerhalb einer Woche gelesen und möchte mich für die wunderbar erfrischende und lustige Unterhaltung bedanken, die gerade im Bezug auf Humor und Charaktere in dieser Form auf dem Markt einzigartig ist!! Man möchte einfach nicht, dass das Buch endet, und ich freue mich schon auf den nächsten Fall!"
    MeikeRezension (Bei Sport Mord)
  • Wann folgt das nächste?

    "Musste das Buch in kurzer Zeit verschlingen, war echt super. Wann folgt das nächste „Mordswellen"?"
    SandyRezension (Bei Sport Mord)
  • Mehr davon!

    "Habe es direkt nach den Gay Games an zwei Tagen durchgelesen und musste manchmal laut lachen, was im Zug komisch gewirkt haben muss. Bitte mehr davon! Freue mich schon auf den 2. Teil!"
    PetraRezension (Bei Sport Mord)
  • Schmissige Sex-Szenen

    „Es gibt schmissige Sex-Szenen, viele durchgeknallte Einfälle und jede Menge Kölner Szene-Mief!"
    Manuela KayL-Mag (Bei Sport Mord)
  • Und jetzt?

    "So, und jetzt? Habe die Sonnenstrahlen der Mittagspause genutzt und die letzten 100 Seiten verschlungen. Wie geht es weiter mit C. und L.? Werden sie weitere spannende Kriminalfälle lösen, und kommt die DVD oder das Hörbuch???"
    OttoRezension (Bei Sport Mord)
  • Buch verschlungen

    "Habe das Buch verschlungen. Unheimlich witzig und doch spannend geschrieben. Freue mich riesig auf den zweiten Krimi mit Cora und Lea, dem neuen Traumpaar. Vielen Dank für die tollen Lesestunden."
    Angie BrandRezension (Bei Sport Mord)
  • Klasse Konzept!

    "Klasse Konzept, witzig, spannend umgesetzt, authentisch geschrieben. LESBISCH_KÖLSCH_GUT! Mehr!"
    ElisabethRezension (Bei Sport Mord)
  • Bitte, bitte mehr!

    „Bitte, bitte mehr!!!!!!!! Bitte, bitte bald?“
    KatiRezension (Bei Sport Mord)
  • Absolute Kaufempfehlung

    "Nicht nur ein Krimi von Frauen für Frauen, nein, auch jeder Kerl wird seine Freude haben! Ich habe das Buch nicht aus den Fingern gelassen und mich köstlich amüsiert. Spannung, Humor, alles drin...Absolute Kaufempfehlung!! Freue mich sehr auf eine Fortsetzung mit Frau Frust :-)"
    CarstenRezension beim Verlag
  • Herrlich!

    "Ein wunderbares Buch, das nicht nur für Sportler und Lesben unterhaltsam ist. Genauso wie die anderen Titel der Autorin. Unbedingt lesen!"
    JonasRezension bei Amazon (Bei Sport Mord)
  • Hoch aktuell!

    "Während der Gay Games ein hoch aktuelles Buch. Als absolute Krimileserin ein echter Lesegenuss. Fluffig, locker und intelligent geschrieben."
    CorneliaRezension (Bei Sport Mord)

Inhalt

33 durchgeknallte Kapitel
auf 430 irren Seiten

Taschenbuch: 430 Seiten
Verlag: Regenbogenkrimi-Verlag
Copyright: Diana Knezevic, Köln
Auflage: 1. Aufl. August 2010
eBook: c/o Amazon seit 31. Oktober 2012
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3000316922
ISBN-13: 978-3000316920
Größe: 18 x 11,4 x 3,8 cm
Signierte Druckexemplare www.flyerking.de
Preis Taschenbuch: 14,90 Euro
Preis eBook: 8,98 Euro

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Leseprobe

3. März 2009

Als Sylvia ihre Augen öffnete, war alles um sie herum stockfinster. Sie versuchte ihren Kopf anzuheben, doch ein pulsierender Schmerz hinderte sie daran. Auf der Hinterfläche ihres Schädels hatte sich ein Rinnsal aus warmem Blut gebildet. Ihr langes, blondes Haar klebte feucht an dieser pochenden Wunde.
Durchdrungen von Eiseskälte begann sie am ganzen Leib zu zittern. Sie war nackt, wie sie mit Entsetzen feststellte. Aber schlimmer noch als die Kälte war das qualvolle Gefühl der Blutleere in ihren tauben Händen, deren Gelenke in Handschellen steckten. Erst langsam registrierte sie, dass sie wie Jesus an einem Kreuz hing. Nur, dass ihr Rücken nicht an einem Stück Holz lehnte, sondern an einer Art Metallgitter, dessen rostige Stahlbügel sich eisig und hart in ihre nackte Haut fraßen.
Mühsam kniff sie ihre Augen zusammen und versuchte etwas in der Dunkelheit zu erkennen, doch sie blickte in ein unendlich wirkendes schwarzes Loch. Jetzt hörte sie das dumpfe Schlagen einer großen Baumaschine, die bedrohlich nah zu werken schien. Ein Bagger? Dieses Geräusch ließ den Boden unter ihren Füßen beben und bohrte sich durch ihren Körper zu der Verletzung an ihrem Kopf.
Durst. Ihr ausgetrockneter Mund verlangte nach Wasser. Mit ihrer Zunge fuhr sie sich über die dehydrierten, aufgesprungenen Lippen und stieß an ihre eingerissenen Mundwinkel. Wie lange hatte sie hier schon so gehangen?
Als mehrere Tropfen Wasser von der dunklen Decke des unheimlichen Ortes auf ihr Gesicht fielen, versuchte sie, mit der ausgestreckten Zunge etwas davon zu erhaschen. Jeder dieser Tropfen, die aus flüssigem Kupfer zu bestehen schienen, schmeckte nach Hoffnung.

Was zum Teufel war nur geschehen? Sylvia dachte angestrengt nach. Das Letzte, das sie sich ins Gedächtnis rufen konnte, war ein fester Schlag auf den Hinterkopf. Davon musste sie ohnmächtig geworden sein. Verzweifelt suchte sie nach weiteren Erinnerungen, die nur langsam und vereinzelt zurückkamen. Verschwommene Erinnerungen an eine Bar. Sie hatte getrunken, sich unterhalten und getanzt. Spät in der Nacht hatte sie sich, übermüdet und vom Alkohol leicht benommen, alleine auf den Heimweg gemacht. Dann der dumpfe Schlag. War sie das Opfer eines Sadisten geworden? Warum war sie hier? Warum war sie nackt? Was hatte dieser perverse Typ sonst noch mit ihr angestellt?
Panik stieg in ihr auf. Würde sie auf so eine erbärmliche Weise sterben müssen, wenn sie hier nicht bald jemand fand? Sie begann jämmerlich zu weinen. Dieses Schluchzen ging nahtlos in zaghafte Hilferufe über. Erst leise, dann immer lauter. Bis ihre Stimme sich überschlug und sie nur noch fast unhörbar winselte. Das dröhnende Rattern der Baumaschine übertönte alles und es schien nicht so, als würden ihre Rufe aus diesem dunklen Verließ je an das Tageslicht dringen.
Tränen überströmten ihr Gesicht. Der salzige Geschmack dieser Tränen schenkte ihr ein letztes Bild. Sie erinnerte sich daran, wie sie im Atlantik an der französischen Küste geschwommen war. Mit diesem rührseligen Gedanken an Freiheit in ihrem Kopf rüttelte sie trotz aller Qualen, die es ihr verursachte und voller Verzweiflung an dem Gitter, hob sich an den Handschellen selbst in die Luft, um mit ihren Füßen rücklings gegen die Stahlbügel zu treten und schrie mit letzter Kraft um Hilfe. Ein finales Aufbäumen in Todesangst.
Dann geschah etwas, das die Welt erschütterte. Das historische Stadtarchiv von Köln hielt diesem gewaltigen, unterirdischen Beben nicht stand und stürzte geräuschvoll mit einer riesigen Staubwolke aus Tonnen von Trümmern über ihr ein.

Ibiza, am selben Tag

Als sie der Fremden fast mechanisch mit einer Hand an eine ihrer viel zu klein geratenen Brüste und mit der anderen in die Bikinihose ging, machte sie die Entdeckung. Schamhaare. Seit über einem Jahr keinen Sex – und dann das. Schamhaare.
Lea Riehl verbrachte ihren Urlaub auf Ibiza. Die Fremde war am Abend zuvor in einem Restaurant auf sie zugekommen, hatte sich zu ihr an den Tisch gesetzt und begonnen, mit ihr zu flirten. Eine braun gebrannte Deutsche mit leicht grau melierten Haaren Anfang Vierzig, die auf der Insel lebte.
„Haben Sie Lust, mich morgen auf meinem Segelboot zu begleiten?“
„Warum nicht?“, hatte Lea erwidert. Das Angebot enthielt keine Zweideutigkeiten. Es war offensichtlich, worum es der Frau ging.
Segelboot. Eine Untertreibung. Das Schiff grenzte vielmehr an eine ausgewachsene Luxusyacht, die ebenso gut in den Häfen von Cannes oder Monaco hätte ankern können. Nach einer längeren Fahrt auf hoher See legten sie in einer wunderschönen Bucht vor einer kleinen, unbewohnten Insel an. Lea saß an Deck auf einer hellen, ledernen Garnitur und betrachtete die Frau gegen die heiße Sonne anblinzelnd, wie sie routiniert mit einer Flasche Champagner und zwei Gläsern auf einem Tablett auf sie zusteuerte. Aus den Boxen an Bord drang die Musik einer Compilation. Don’t look back. Télépopmusik.
Wieder dachte Lea: Warum nicht? Was hatte sie zu verlieren?
Dieser Tag war ihr so lange gleichgültig, bis die Frau gierig zu stöhnen begann. Sie saugte sich an Leas Lippen fest und presste ihren Körper fordernd an den der Touristin.
Der ungewohnte Geschmack des Champagners auf ihrer Zunge lenkte sie von all dem Befremdlichen ab. Nein. Wenn sie ehrlich zu sich war, war es nicht der Geschmack des Getränks. Es war der Name in ihrem Kopf, der sie daran hinderte, einen weiteren ärgerlichen Gedanken an Schamhaare oder an das fremd klingende Stöhnen zu verschwenden. Hanna. Warum tauchte sie ausgerechnet jetzt wieder auf?
Es dauerte nicht sehr lange und die Fremde entlud sich ihrer Erregung unerwartet plötzlich mit einem finalen Schrei. Lea zuckte erschrocken zusammen. Dann hielt sie die Frau halbherzig fest, so als würde sie eine Laterne umarmen, blickte an ihr vorbei auf das blaue Meer und stellte sich im Stillen eine letzte Frage: Warum hast du das getan?
Wieder an Land bedankte sie sich höflich für den Ausflug und verschwand. Sie nahm eine lange, kalte Dusche, legte sich auf das Bett in ihrem Hotelzimmer und schaltete den Fernseher ein. Auf nahezu allen Kanälen, die sie empfangen konnte, liefen die Nachrichten. Und die bestanden an diesem Abend fast ausnahmslos aus Bildern und Berichten über den Einsturz des Kölner Stadtarchivs. Lea Riehl konnte nicht glauben, was sie dort sah. Sie spürte, dass sich dieser Tag in ihr Gedächtnis brennen würde, so wie viele Menschen heute noch wissen, was sie am 11. September 2001 gemacht hatten, als die Flugzeuge der Terroristen in das World Trade Center gerast waren.

Das sagen die Leser:

  • Warum lesen?

    Man braucht das Buch nicht zu lesen, um zu wissen, dass es mal wieder grandiosest aus knezewitziger Feder geflossen ist. Sollte man aber! Die übersetzung aus dem Schwäbischen verleiht dem Ganzen eine ganz besondere Note.
    go westRezension bei Amazon (Meine schwule Biergrafie)
  • So viel Schönes!

    "Dieses Buch enthält weitaus mehr, als es auf den ersten Blick zu versprechen scheint: So viel Schönes und Wahres über unsere Zeit und Welt, in der wir gegenwärtig leben."
    HannesRezension (Meine schwule Biergrafie)
  • Erfrischend echt!

    "Ich bin durch Zufall auf das Buch gestoßen und habe es mehr aus Langeweile angefangen. Das war ein echter Glücksgriff! Geiler Humor und krasse Insights. Ein Muss für schwule Jungs und ganz sicher für Kölner."
    PinkLadyRezension bei Amazon (Meine schwule Biergrafie)

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